Mängelrüge

Kurz mal in eine „Qualitätszeitung“ geblickt:

„Schminanski (sic!) soll nicht schwul werden“

„George stellt sich erneut als Horst Schimanski vor die Kamera.“

„Angehörige der Gefangenen protestierten beklagten (sic!), sie seien …“

„Die 50 000 Pfund (…) habe sie angeblich von zwei Bauträgern erhalten hatte (sic!).“

„… als seine Frau sich selbst (sic!) umzubringen versucht hatte.“

„… gab die Details der vermeintlichen Finanzgeschäft (sic!) an den Fernsehsender BBC weiter …“

„Die Koalitionsregierung Belfast (sic!) spürt (sic!) unter Druck, die Übernahme der Verantwortung für Polizei und Justiz voranzutreiben.“



Alle Beispiele stammen aus der „Frankfurter Rundschau“ und zwar allein von der Seite 32. Für das Gesamtprodukt wird im Einzelhandel 1,50 Euro berechnet. Wie wäre es eigentlich, wenn künftig die gesetzliche Mängelrüge auch für Printprodukte gölte? Entweder Nachbesserung oder Geld zurück. Und schlecht übersetzte und lektorierte Romane nehmen wir auch gleich mit rein.

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