Verwirrender Westerwelle

In einem Interview mit der „Frankfurter Rundschau“ vom 16.2.2010 belehrt Guido Westerwelle sein Gegenüber: „Die Menschen wollen die Wahrheit hören. Deshalb sage ich, dass heute 45 Prozent der Ausgaben des Bundes in den Sozialhaushalt gehen. Mit den Zinsen für Schulden sind es sogar 60 Prozent. Das kann so nicht weiter gehen. Das mag linken Kommentatoren nicht passen. Aber darauf kommt es nicht an.“

Nur zwei Antworten weiter heißt es, wieder Originalton Westerwelle: „Ich vertrete nur, was aus meiner Sicht nötig ist. Deshalb haben wir Kindergeld und Kinderfreibetrag gleich zu Beginn unserer Amtszeit erhöht.“

Diese Zeilen entstehen fern der Hauptstadt, am Rande der emsländischen Savannen, wo der Stamm der linken Kommentatoren seine Zelte aufgeschlagen hat. Amsterdam ist uns hier geografisch näher als Berlin, der dortige Sprachgebrauch eher fremd. Daher mal kenntnisfrei, aber neugierig nachgefragt: Gehen Kindergeld und Kinderfreibeträge nicht ebenfalls zu Lasten des Sozialhaushalts?

Wir vertreten auch nur, was aus unserer Sicht nötig ist, und erlauben uns die Bitte: Qualitätspresse, erklär uns das!

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