Aus den Provinzpostillen

Krause Gedanken und wüste Grammatik

„Wenn bei einer Großoffensive von 3000 Soldaten, an der nur etwa 100 bis 200 Deutsche Soldaten beteiligt sind, allerdings vier zu Tode kommen, muss sich der verantwortliche Offizier überlegen, was er bei diesem Einsatz falsch geplant hat.“

„Wie die deutsche Anwaltshotline berichtet, hatte ein junger Mann aus dem Lahn-Dill-Kreis gegen die dortige Arge geklagt, weil die von ihm [sic!] für die Tage seiner Haft in einer Jugendarrestanstalt das Arbeitslosengeld streichen wollte. Das Sozialgericht in Hessens achtgrößter Stadt gab ihm Recht. Auch für dieses Recht sind in Afghanistan bisher schon 43 Soldaten gefallen.“

Über Hartz-IV-Empfänger der „zweiten und teilweise dritten Generation“: „Diese Menschen, die klar nur einen kleinen Teil der 6,5 Millionen Hartz IV Empfänger in Deutschland darstellen, vermehren sich aber durch uns alle finanziert.“

„Zur Zeit gebären die Frauen im Verbreitungsgebiet dieser Zeitung durchschnittlich nur zwischen 1,2 und 1,6 Kinder. Nicht nur die Sport-, Angel-, Jagd- und Schützenvereine stellen deutliche Nachwuchsprobleme fest. (…) Was uns noch mehr als der Rückgang der Kopfzahl belasten wird, ist die Tatsache, dass Fähigkeiten nur über Gene vererbbar sind. Diese Gene aber stellen das Kapital dieses Landes dar. Dieser Erfindungsreichtum lässt sich nicht durch Zuwanderung alleine ausgleichen.“

Aus der kostenlos verteilten „Osnabrücker Sonntagszeitung“, Auflage laut eigenen Angaben: 236.237 Exemplare.

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Ein Gedanke zu “Aus den Provinzpostillen

  1. Die Fundsache aus der Osnabrücker Sonntagszeitung ist ein Meisterstück des detektivischen Journalismus. Hoffen wir, dass der Autor des Sonntagszeitungsartikels nicht wirklich das gedacht hat, was er da – hoffentlich unbeabsichtigt – niedergeschrieben hat. Leider werden wir nie erfahren, was uns der Autor mitteilen wollte, und wie hoch genau der durchschnittliche Vermehrungsfaktor einer nicht eingewanderten, deutschen Durchschnittsfrau im Ausbreitungsgebiet der Osnabrücker Sonntagszeitung ist. Dabei wäre doch die Rechnung sehr einfach gewesen: Nehme die Anzahl der geborenen Kinder und teile sie durch die Zahl der Frauen. Dies ergibt einen exakten Wert, der so „irgenwie“ zwischen 1,2 und 1,6 liegt. Hat der Autor etwa nicht ausreichend mathematische Fähigkeiten von seinen Vorfahren „geerbt“? Oder hat man vergessen, ihn darauf hinzuweisen, dass man Mathematik auch lernen kann?

    Am Ende sind die Sport-, Angel- und Schützenvereine die Leidtragenden und der deutsche Genpool stirbt aus. Oh je … wer hat sich denn da verewigen dürfen?

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