Fortsetzung der Kommune mit anderen Mitteln

Jetzt wird also der langjährig WG-erfahrene Rainer Langhans definitiv an der Sendung „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ mitwirken und damit den bislang sträflich unterbewerteten satirischen Gehalt dieser aus angelsächsischem Humorverständnis (Originaltitel: „I’m A Celebrity… Get Me Out of Here!) hervorgegangenen Reihe womöglich noch um ein paar Grad schärfen.

Zumindest aber wird er deren Feuilletonfähigkeit deutlich erhöhen. Dem darf man an dieser Stelle schon mal vorausschicken, dass Langhans‘ Affinität zum Fernsehen sehr weit zurückreicht. 1970 spielte er in der zu Unrecht vergessenen satirischen ZDF-Reihe „Express“, die provokanter war als fünf „Heute Shows“ auf einem Haufen, sich selbst und ließ sich dort in der Prominentenrunde einer „Was bin ich?“-Parodie erraten. Später war er mal Regieassistent bei Fassbinder.

Er nimmt die Dschungelprüfungen also nicht unbedacht in Kauf. Das heißt, unbedacht schon, denn er muss ja im Freien campieren. Aber er weiß schon, was er tut. Und  er hat  dabei doppeltes Glück: Er kriegt neben einem beachtlichen Honorar ein Ticket nach Australien.

Und er wird nicht auf Tatjana Gsell treffen.

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