Sympathische Vertragsklausel

Ein wahres Wort in der „Frankfurter Rundschau“:

„Zwischen uns und dem Leser gibt es einen Vertrag. In dem steht, dass ich ihm sage, was ich sehe und höre, was man mir gesagt hat und nicht, was ich mir ausgedacht habe.“ (Timothy Garton Ash im Gespräch mit Arno Widmann, Ausgabe vom 30.12.2010.)

Ist es nicht seltsam, dass man diesen eigentlich natürlichen Sachverhalt nicht nur eigens betonen, sondern ihm sogar eine appellative Schwingung mitgeben muss? Hoffentlich hat man die Basislektion an entscheidender Stelle gelesen.

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