Gedächtnislücken

Der „Kölner-Stadtanzeiger“ blickt unter reichlicher Verwendung von RTL-Interviewmaterial auf Günther Jauchs „Stern TV“-Produktion zurück. Aber nicht einmal fällt in der wohlwollenden Rückschau der Name Michael Born. Der überhaupt aus dem kollektiven Gedächtnis gestrichen scheint, seit Jauch mit  guten Chancen seiner Seligsprechung entgegensieht. Sind die gefälschten Filme um eine deutsche Ku-Klux-Klan-Sektion, organisierte Katzenjagden und anderen Nonsens  schon völlig vergessen, jene Machwerke, die dem klugen Herrn Jauch so überhaupt nicht verdächtig vorgekommen sein wollen? So wie er auch kein Arg entwickelte gegenüber dem umstrittenen Unternehmen mit dem Schneeballvertrieb, dem Jauch in jüngeren Jahren für interne Werbefilme zur Verfügung stand. Vergangen, vergessen, perdü …

 

 

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