Monoglotte Sprachverwirrung

Bei der Lektüre des heutigen „Altpapiers“ befällt den geneigten Leser mitnichten gelinde Verwunderung, sie stürzt ihn reinweg in tiefste Ratlosigkeit. Woher, wohin oder wodurch weht jetzt genau der „neue Wind“ in der nachfolgend zitierten Passage?

„Während gelinde Verwunderung herrschen mag, dass ein global aktiver Papst bzw. seine Vertreter in dieser weder geschmackvollen noch erst recht brisanten Sache den völlig gewöhnlichen deutschen Rechtsweg beschreiten (und Telepolis auf regensburg-digital.de verweist, das darin bereits „neuen Wind“ durch den gerade erst als Glaubenskongregations-Leiter bzw. als „Großinquisitor“, wie diese auch nicht gerade papstfreundliche Webseite es formuliert, nach Rom berufenen Regensburger Bischofs Gerhard Ludwig Müller sieht)… während einen also das römische Einschlagen des deutschen Rechtswegs wundern kann, hat aus demselben Anlass bereits ein Politiker eine Veränderung des Rechts selbst vorgeschlagen.“

Es braucht gar kein babylonisches Durcheinander, ungelenkes Deutsch reicht völlig aus, um ordentlich Verwirrung zu stiften.

Der Nachweis immerhin ist hier überzeugend gelungen.

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