Fortpflanzungspolitik öffnet Extremisten Tür und Tor

Immer wenn mal wieder eine vorlaute Stimme unbedacht die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunk fordert, dann muss es all jene gruseln, die sich bisweilen mit dem Zustandekommen der öffentlichen Meinung befassen. Denn die wird auch gefüttert durch Schriftgut, das ausschließlich anzeigenfinanziert in jeden Briefkasten gelangt. Im Osnabrücker Raum zählt dazu zum Beispiel die „Osnabrücker Sonntagszeitung“, die von sich behauptet, die „reichweitenstärkste Zeitung im Verteilungsgebiet“ zu sein. Gefüllt wird das Blatt kostengünstig mit Pressemitteilungen, PR-Material und einigen Agenturmeldungen. Aber auch Verleger Norbert Fuhs selbst greift regelmäßig zur Feder, um seiner Leserschaft Sonntag für Sonntag in seiner Kolumne „Die OSZ-Woche“ die Welt zu erklären. Mit Anmerkungen und Kommentaren wie dem folgenden:

„Sogenannte ‚Schläfer‘ leben hier oft unerkannt und ‚ganz normal‘. Das sind Menschen, die oft über viele Jahre hier leben und arbeiten, die meist in einem arabischen oder pakistanischen Land für den Guerillakrieg ausgebildet werden und hier jetzt auf ihren ‚Einsatzbefehl‘ für den heiligen Krieg warten. Wie sollen die westlichen Geheimdienste diese Menschen feststellen, ohne den deutschen e-mail- und Telefonverkehr zu überwachen? Wir haben durch unsere schlechte Fortpflanzungspolitik und die dadurch bedingten Zuwanderungsregeln die Türen für die Extremisten weit aufgestoßen. Die Täter leben hier!“

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