Erinnerungslücke

Der „Tagesspiegel“ und, auffällig kritiklos, die „Süddeutsche“ machten jüngst auf ihren Medienseiten das 25-jährige Bestehen der Sendung „stern tv“ zum Thema. Verwunderlich genug: Nirgendwo fand der Name Michael Born Erwähnung. Nach ihm ward die Affäre um die nicht ausschließlich, aber doch in erheblicher Quantität und unter besonders skurrilen Umständen von „stern tv“ ausgestrahlten gefälschten Filme benannt, obwohl Jauch-Affäre auch nicht falsch gewesen wäre – Günther Jauch moderierte damals das teils als Fenster-, teils als RTL-Programm ausgestrahlte Magazin und produziert es bis heute. Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ immerhin erinnert an den Kasus, der hier schon vor fünf Jahren Thema war. Für eine Ansatzrecherche hätte das ausgereicht. Wenn denn schon das Gedächtnis nicht mehr will.

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