Die Antwerpen-Connection

In Deutschland ist schon der Jubel groß, wenn ein paar tausend US-Amerikaner mal bei „Deutschland 83“ reingucken. Da verbucht die flämische Serienproduktion ganz andere Erfolge. „Professor T.“ ist nicht das vorzüglichste Produkt des kleinen belgischen Serienwunders, bietet aber einen Anlass, mal einen Blick über die Grenze zu werfen. Zumal die deutsche Adaption mit Matthias Matschke in der Titelrolle, ab heute im ZDF zu sehen, zum Teil in den Kulissen des Originals gedreht wurde. Mehr dazu unter http://www.fr-online.de/tatort-spezial/-professor-t—-zdf-die-wirklichkeit-tut-ihm-gut,20719658,35133772,view,asFirstTeaser.html

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Gewissensfragen

Mit der nach belgischem Vorbild entstandenen US-Serie „Containment“ zeigt ProSieben eine spannenden, aktuelle Fragen ansprechende Melange aus Wissenschaftsthriller, Krimi und Fortsetzungs-Melodram.

Wenn internationale Errungenschaften auf dem Gebiet des seriellen Erzählens angesprochen werden, bleiben die Benelux-Länder regelmäßig ausgeklammert. Zu Unrecht. Mit „Dunkle Wasser“, 2005 vom WDR ausgestrahlt, gab es dort schon 2001, also sechs Jahre vor „Kommissarin Lund“, eine Serie, die ausschließlich einem Kriminalfall gewidmet war. „Mevrouw de minister“ nahm 2002 thematisch die dänische Serie „Borgen“ vorweg.

In Belgien tragen Steuersparmodelle und regionale Förderungen dazu bei, dass regelmäßig hochwertige Kino- und TV-Produktionen entstehen, die oftmals international Beachtung finden. So beispielsweise 2012 der Oscar-Kandidat „The Broken Circle“. Der dort am Drehbuch beteiligte Carl Joos schuf zwei Jahre später die TV-Serie „Cordon“, einen Wissenschafts-Thriller in zehn Episoden, der von einem Virenausbruch in Antwerpen erzählt.

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