#Campino und die Pioniere des Brit-Punk

Den Autoren der Arte-Dokumentation ‚“London’s burning“ gelingt über eine geschickte Zusammenstellung von Einschätzungen und Erinnerungen unmittelbar Beteiligter eine aussagekräftige Darstellung der Anfänge des britischen Punk. Arte zeigt die Sendung am heutigen Samstag um 22:50 Uhr. Im Anschluss gibt es noch einen Konzertmitschnitt mit The Damned. Mehr dazu hier:

http://www.fr-online.de/tv-kritik/-london-s-burning–campino-auf-den-spuren-des-punk—arte–die-letzten-rebellen,1473344,34621148,view,asFirstTeaser.html

Party mit Leuchtkraft

Foto: Veranstalter

Foto: Veranstalter

Ein „Magic Carpet Ride“ in den Mai: Die Tanzparty „My Generation“ wendet sich an alle, die den Soundtrack der 60er, 70er und frühen 80er schätzen, die Ära der Happenings, psychedelischer Lightshows, neuer künstlerischer Ausdrucksformen. Aufgelegt wird vorwiegend Vinyl, schwarzes Gold mit Klassikern aus Rock, Pop, Funk und Soul, dazu Raritäten und Fundstücke, musikalische Erinnerungen an regionale Rockdiskotheken mit ihren speziellen Hits, an den „Beat-Club“, die ersten „Rockpalast“-Jahre. In den Plattenkisten: Santana, Rolling Stones, Doors, CCR, Earth Wind & Fire, Rare Earth, Temptations und Curtis Mayfield, Bryan Ferry, Patti Smith, Herman Brood und vieles mehr, in exzellenter Soundqualität und illustriert durch zeittypische Projektionen sowie analog gemixte Bildeffekte von VJ Reinhard Westendorf – eine synästhetische Gesamterfahrung. „Come alive! Join the underground generation!“ (Allen Ginsberg).

„My Generation“
Alternative Tanzparty mit Musik aus den Rockdiskotheken der 60er, 70er und frühen 80er
30.4.2015
ab 20:30 Uhr, Lagerhalle, An der Rolandsmauer, Osnabrück
Eintritt: 5 Euro (inkl. Kultur-Euro)

Eine Breitseite mit der vollen Bandbreite

Wer die vor einiger Zeit komplett auf DVD erschienenen Folgen der Reihe „Beat-Club“, bei der es sich entgegen kurantem Geplapper nicht um die erste Musik-TV-Sendung für junge Leute handelte, auch nur zum größeren Teil durchgesehen hat, durfte aufs Schönste erfahren, dass es in den 1960ern und frühen 1970ern nicht nur die Beatles, Stones und Steppenwolf gab. Was man ja glauben könnte, wenn man heutige Dokumentar- und Spielfilme sieht, die in der fraglichen Zeit angesiedelt sind.

Eine erheblich größere Bandbreite gibt es auch bei der Partyreihe „Electric Musicland“, deren nächste Ausgabe am 19. Mai ab 21.00 Uhr in der Compagnia Buffo in Restrup bei Bippen stattfinden wird, einem ehemaligen Landgasthof mit passender Atmosphäre und idyllischem Umfeld. Da bekommt man, wenn es den Vinyl-DJs und dem Publikum gefällt, vielleicht auch mal die Stooges, Shanti, If, Foghat oder Rare Earth zu hören, Gentle Giant, Tower of Power, die Edgar Broughton Band, Babe Ruth, Carl Carlton, Con Funk Shun oder Frijid Pink. Die Doors, David Bowie, Birth Control, Earth Wind & Fire und Patti Smith natürlich sowieso.

Nebenbei: Wer die vor einiger Zeit komplett auf DVD erschienenen Folgen der Reihe „Beat-Club“, bei der es sich entgegen allgemeinem Geplapper nicht um die erste Musik-TV-Sendung für junge Leute handelte, auch nur zum größeren Teil durchgesehen hat, weiß somit auch, dass die Multimedia-DVD „Tele-Visionen“ der Bundeszentrale für politische Bildung ganz schön viele Fehler enthält. Und das betrifft nicht allein die Passagen über den „Beat-Club“ respektive das jugendorientierte Fernsehen. Etwaigen Neuauflagen sollte man, um der korrekten Lehre willen, vielleicht ein Bändchen mit Errata beilegen.