Mit Funk und Soul gegen den Kälteeinbruch

Symbolfoto. Copyright: Harald Keller.

Wer den unwiderstehlichen Groove von Funk und und die Herzenswärme des Soul mag, ist hier richtig – Downtown Funk im Herzen der Osnabrücker Altstadt mit tanzbaren Klassikern von Earth Wind & Fire, Aretha Franklin, Commodores, Curtis Mayfield, Sister Sledge, Chaka Khan, James Brown, auch mal ein bisschen rockiger mit Titeln der Chambers Brothers, von Rick James oder von Mother’s Finest, allerlei Raritäten und Spezialitäten. Vielleicht ein Ausflug zum Afro Beat oder Latin Funk, dazu jüngere Titel von Prince, Soul II Soul, Mary J. Blige, Candy Dulfer, Bruno Mars, Pharrell Williams und mehr. DER EINTRITT IST FREI.

„The Groove, the Baaad & The Funky“
Soul- und Funk-Tanzparty mit DJ Harald Keller („My Generation“)
Termin: 26. November 2016, ab 22:00 Uhr
Eintritt: frei
Ort: „Dirty + Dancing“, Hasestraße 63/64, 49074 Osnabrück

 

 

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Keine Spur von Routine beim Gastspiel von Sister Sledge am 8. Mai 2016 beim Stadtfest in Münster. Die Damen geben sich auf der Bühne so übermütig und putzmunter, als wären sie auf ihrer ersten Tour überhaupt, albern herum, bitten Zuschauer aufs Podium, klatschen die ersten Reihen ab und mischen die bekannten Hits mit Gospel – so haben sie mal angefangen – und einem selbstkomponierten Rocksong. Sister Sledge gehören zur Disco-Ära, sind aber keiner dieser Playback-Hupfdohlen-Acts, wie die Älteren unter uns sie aus dem zur Dorfdisko verkommenen späten „Musikladen“ kennen, bei denen im besseren Fall ausgebildete Tänzerinnen die Lippen zu Gesangsparts bewegten, die in München oder anderswo am Fließband produziert wurden.

Sister Sledge hingegen sind eine Band, in der die Sängerinnen untereinander und mit ihren Musikern kommunizieren. Überraschende Einlage: Debbie Sledge, die vergangene Woche xnlnzig wurde, bekam von ihrem Sohn eine Geburtstagstorte überreicht, und ein paar hundert Westfalen sangen „Happy Birthday“. Zur Zugabe durften nochmals Fans auf die Bühne. Zwar wurde auch anderes vermeldet, aber zum Finale hieß es frei nach Nile Rodgers und Bernie Edwards (R.I.P.): „Freak Out!“

Fotos: Harald Keller.