Django gegen den Ku-Klux-Klan

Achtung, Querschläger: Quentin Tarantino schickt Jamie Foxx und Christoph Waltz auf Rassistenjagd

Eigentlich ist der Western seit langem in die Großstadt abgewandert. Aus den Saloons wurden Clubs, Autos ersetzten die Pferde, breite Avenuen die Trails der Viehtreiber. Die Zeiten scheinen vorbei, in denen ein Westernheld mit dem seltsamen Namen Django zum Inbegriff von Coolness und sogar zur Popikone werden konnte. Demgegenüber hatte Franco Nero, der 1966 in der Rolle des Django für Furore sorgte, hernach einige Mühe, dieses übermenschliche Image wieder abzustreifen.

Jetzt wird man den mittlerweile 71-Jährigen ehrenhalber noch einmal in einem Film sehen, der den Namen Django im Titel führt: „Django Unchained“ heißt das Werk mehrdeutig, und wenn es darum geht, einen entfesselten Django zu entwerfen, kommt eigentlich kaum jemand anderes in Frage als der hingebungsvolle B-Film-Verehrer Quentin Tarantino.

(…)

Weiter in: Stadtblatt Osnabrück 1/2013, S. 40.

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