Für Bildschirmleser

In eigener Sache: Der Kriminalroman „Ein schöner Tag für den Tod“ liegt derzeit ausschließlich als E-Book vor und ist als solches bei allen bekannten Anbietern erhältlich. Leseprobe und Kritiken unter https://www.amazon.de/Ein-sch%C3%B6ner-Tag-f%C3%BCr-Nordsee-Krimi-ebook/dp/B00IKNMOIA/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1479564549&sr=8-3&keywords=Ein+sch%C3%B6ner+tag+f%C3%BCr+den+tod

Ein schöner Tag für den Tod.Cover.klein.VikianaEbenfalls als E-Book verfügbar ist die Schauermär „Halloween … Horrornacht mit dem Holenkerl“. Die Erzählung ist die erweiterte Fassung einer Kurzgeschichte und basiert auf der norddeutschen Sage vom Holenkerl, der nachts verirrten Wanderern auflauerte, auf ihren Rücken sprang und sie zu Tode ritt. Die russische Folklore kennt ein ähnliches Volksmärchen. Nikolai Gogol verarbeitete es in der Erzählung „Der Wij“.

Die hier vorgelegte Version spielt in der Gegenwart, mischt Grusel und Science Fiction und beginnt mit vier Teenagern, die eine Halloween-Party im Osnabrücker Nordkreis besuchen möchten, wo sie jedoch nie ankommen werden …

Näheres unter https://www.amazon.de/Halloween-Horrornacht-mit-Holenkerl-nieders%C3%A4chsischer-ebook/dp/B01A9VR18I/ref=sr_1_2?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1479564618&sr=1-2 und bei allen anderen E-Book-Anbietern.

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Ein Schritt voran: #Tempel bei #ZDFneo

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Ken Duken in der Titelrolle des Mark Tempel. Foto: ZDF

Mit eigenen Sitcoms und Tragikomödien, neudeutsch Dramedys, ist der Spartenkanal ZDFneo, teils unter dem Beifall der Kritik, bereits hervorgetreten. Mit „Tempel“ wurde nun erstmals eine Serie hergestellt, die zwischen Krimi und Drama rangiert. Heike Hempel, ZDF-Hauptredaktionsleiterin ‘Fernsehfilm/Serie II’, spricht im Pressematerial zu „Tempel“ sogar von einer „Familienserie“.

Die Produktion umfasst sechs halbstündige Episoden, ist aber kein abgeschlossener Sechsteiler, sondern birgt die Option zur – potenziell endlosen – Fortsetzung, das zentrale Merkmal serieller Melodramen, die gemeinhin Soap Operas geheißen werden. Wobei immer wieder betont werden muss, dass die Daytime Soaps der Vorabendprogramme nur eine Spielart der Soap Opera darstellen, nicht aber mit diesem Genre identisch sind.

Die halbstündige Formatierung von „Tempel“ (Produktion: Polyphon) kommt insbesondere auch der Rezeption der Mediatheken-Nutzer entgegen, vor allem jenen, die ihre Serie mobil im ‘Kurzstreckenmodus’ konsumieren.

Fortsetzung unter http://www.medienkorrespondenz.de/fernsehen/artikel/conni-lubekphilipp-leinemann-tempel-6-teilige-serie-zdfneo.html

Mit Funk und Soul gegen den Kälteeinbruch

Symbolfoto. Copyright: Harald Keller.

Wer den unwiderstehlichen Groove von Funk und und die Herzenswärme des Soul mag, ist hier richtig – Downtown Funk im Herzen der Osnabrücker Altstadt mit tanzbaren Klassikern von Earth Wind & Fire, Aretha Franklin, Commodores, Curtis Mayfield, Sister Sledge, Chaka Khan, James Brown, auch mal ein bisschen rockiger mit Titeln der Chambers Brothers, von Rick James oder von Mother’s Finest, allerlei Raritäten und Spezialitäten. Vielleicht ein Ausflug zum Afro Beat oder Latin Funk, dazu jüngere Titel von Prince, Soul II Soul, Mary J. Blige, Candy Dulfer, Bruno Mars, Pharrell Williams und mehr. DER EINTRITT IST FREI.

„The Groove, the Baaad & The Funky“
Soul- und Funk-Tanzparty mit DJ Harald Keller („My Generation“)
Termin: 26. November 2016, ab 22:00 Uhr
Eintritt: frei
Ort: „Dirty + Dancing“, Hasestraße 63/64, 49074 Osnabrück

 

 

Dominik-Graf-Film #Zielfahnder im #Ersten: Der Folklore erlegen

Die Komplizenschaft von Drehbuchautor Rolf Basedow und Regisseur Dominik Graf reicht zurück bis zur ARD-Kultserie „Der Fahnder“ und hat seither viele preisgekrönte Produktionen hervorgebracht. Für die Degeto-WDR-Koproduktion „Zielfahnder – Flucht in die Karpaten“ haben die beiden die bewährte Zusammenarbeit erneuert. Dabei sind ihnen nun aber gehörig die Pferde durchgegangen. Mehr dazu unter http://www.fr-online.de/tatort-spezial/-zivilfahnder—flucht-in-die-karpaten—ard-karl-may-festspiele-auf-der-schaeferalm,20719658,34949710,view,asFirstTeaser.html

Halloween-Lesung

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Zwar nähern sich der Legende zufolge am 31. Oktober erst nach Einbruch der Dunkelheit die Welten der Lebenden und der Toten, aber bereits um 12 Uhr mittags gibt es einen Vorgeschmack auf den Grusel der Halloween-Nacht. Im Rahmen der Reihe „Literarische Mittagspause“ der Stadtbibliothek Osnabrück liest der Osnabrücker Autor Harald Keller aus seinem Kurzkrimi „Halloween – Horrornacht mit dem Holenkerl“.

Vier Jugendliche sind unterwegs zu einer Halloweenparty im Bippener Raum, als plötzlich die Bordelektrik ausfällt. Der Wagen rutscht auf eine Waldwiese, bleibt stehen. Der Fahrer steigt aus, will Hilfe holen. Die übrigen Passagiere richten sich ein, so gut es geht. Dann der Schock – jemand oder etwas lauert draußen in der Finsternis. Wer wird ihm begegnen? Wer die Nacht überleben?

Die Handlung ist eine moderne Interpretation der im Osnabrücker Umland überlieferten Legende um den finsteren Holenkerl.

Der Snack zum Schreck: Passend zum „Halloween“-Thema serviert die Stadtbibliothek eine leckere und gesunde Kürbistortilla zum Selbstkostenpreis. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter info-stadtbibliothek@osnabrueck.de oder 0541 / 323 2007 wird gebeten.

Die Novelle „Halloween … Horrornacht mit dem Holenkerl“ ist als E-Book erschienen und bei allen einschlägigen Anbietern erhältlich.

ca. 52 Seiten, 1,49 Euro
ISBN-13 978-3-7380-1260-6

„Literarische Mittagspause“

Harald Keller liest aus „Halloween – Horrornacht mit dem Holenkerl“
Termin: 31.10.2016
Beginn: 12:00 Uhr
Eintritt: frei
Ort: Stadtbibliothek Osnabrück, Markt 1, 49074 Osnabrück
Anmeldung und Infos: 0541 / 323 2007

Gewissensfragen

Mit der nach belgischem Vorbild entstandenen US-Serie „Containment“ zeigt ProSieben eine spannenden, aktuelle Fragen ansprechende Melange aus Wissenschaftsthriller, Krimi und Fortsetzungs-Melodram.

Wenn internationale Errungenschaften auf dem Gebiet des seriellen Erzählens angesprochen werden, bleiben die Benelux-Länder regelmäßig ausgeklammert. Zu Unrecht. Mit „Dunkle Wasser“, 2005 vom WDR ausgestrahlt, gab es dort schon 2001, also sechs Jahre vor „Kommissarin Lund“, eine Serie, die ausschließlich einem Kriminalfall gewidmet war. „Mevrouw de minister“ nahm 2002 thematisch die dänische Serie „Borgen“ vorweg.

In Belgien tragen Steuersparmodelle und regionale Förderungen dazu bei, dass regelmäßig hochwertige Kino- und TV-Produktionen entstehen, die oftmals international Beachtung finden. So beispielsweise 2012 der Oscar-Kandidat „The Broken Circle“. Der dort am Drehbuch beteiligte Carl Joos schuf zwei Jahre später die TV-Serie „Cordon“, einen Wissenschafts-Thriller in zehn Episoden, der von einem Virenausbruch in Antwerpen erzählt.

Bitte weiterlesen unter http://www.fr-online.de/tatort-spezial/-containment—prosieben-mit-der-epidemie-kommt-der-zerfall,20719658,34826948,view,asFirstTeaser.html

Fotos zur Zeit

Der Wandel der Moden und der Stile, die Veränderungen der Ansprüche und Bedürfnisse, der Vorstellungen von Architektur und von lebenswertem urbanen Raum sind Thema der Ausstellung „Zeitsprünge“. Für das Fotoprojekt  hat der Osnabrücker Autor und Fotograf Harald Keller Aufnahmen aus dem eigenen, bis in die 1970er-Jahre zurückreichenden Archiv ausgewählt und aus aktueller Warte erneut fotografiert. Nicht (nur) bekannte Ansichten der Stadt, sondern ungewöhnliche Blickwinkel, Momente am Rande des Geschehens, Seitenblicke auf die Menschen und ihren Alltag. Erinnerungen paaren sich mit Bestandsaufnahmen, Vergangenheit trifft auf Gegenwart. Die Lichtbilder hängen zu Paaren geordnet, aber unsystematisch. Somit bleibt es den Besuchern überlassen, den abgebildeten Orten und Zeiten nachzuspüren.

Die Mehrzahl der Aufnahmen wurde monochrom (schwarzweiß) auf Film aufgenommen und von Hand auf Baryt-Fotopapier vergrößert. Durch die klassisch-analoge Umsetzung erhalten die aktuellen Bilder eine handwerkliche Wertigkeit – jedes  Bild ist ein Unikat. Vor allem provoziert die Wahl dieser Materialien, die von der heutigen digitalen, hyperrealistischen Bildästhetik erkennbar abweichen und vom Publikum intuitiv mit der Vergangenheit assoziiert werden, einen zweiten, intensiveren Blick und damit Erkenntnisse und Gedanken zum gestellten Thema – die Ausstellung ist ein Beitrag zur „Zeit“ – dem diesjährigen Themenschwerpunkt des Osnabrücker Fachbereichs Kultur.

Die Besucher der Vernissage am 9. Oktober 2016 um 12:00 Uhr im „Stadtgalerie Café“ dürfen neben Fotografien auch akustische Bilder erwarten. Die Eröffnung übernimmt Singer-Songwriter Björn Tillmann, der die Veranstaltung – bei freiem Eintritt – im Weiteren noch um einen zweiten Auftritt bereichern wird. Durch Vertreter des Britpop musikalisch sozialisiert, schreibt Björn Tillmann heute deutschsprachige Lieder mit nachdenklichen und originellen Texten, deren teils poetisch-melancholische Stimmung, durch seinen sensiblen Vortrag intensiviert, das Generalthema „Zeit“ auf eigene Weise kommentiert. Björn Tillmann hat in diesem Jahr unter dem Titel „Nuara“ seine erste EP mit sechs ausschließlich eigenen Songs herausgebracht, die er im Rahmen der Ausstellungseröffnung vorstellen wird.

Hörproben unter:

facebook.com/bjoerntillmannmusik
bjoerntillmann-music.bandcamp.com

„Zeitsprünge“, Ausstellung vom 9. bis 30. Oktober im „Stadtgalerie Café“, Große Gildewart 14, 49074 Osnabrück. Vernissage am 9. Oktober ab 12:00 Uhr mit Singer/Songwriter Björn Tillmann.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 9:00 – 18:30 Uhr
Montags Ruhetag