Musikalische Memorabilia

Am Freitag, 30.3., gibt es auf Radio Ostfriesland zwei Stunden lang Musik aus den frühen Jahren des „Hyde Park“. 1976 eröffnet, wurde der Club zu einem über die Region hinaus bekannten Jugendtreffpunkt und Konzerttempel. Und er ist es nach einer wechselvollen und spannenden Geschichte bis heute. Siehe das Buch „Hyde Park-Memories – Ein Osnabrücker Musikclub und seine Geschichte(n)“ (Oktober Verlag).

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Am eisigen Vorhang

Mit einem wochenendlichen „Game of Thrones“-Marathon hat RTL II einen vielbeachteten Publikumserfolg erzielt. Aber es ist nicht allein die geballte Programmierung, es liegt am Stoff: Die Bücher von George R. R. Martin – übrigens ein erfahrener TV-Autor und -Produzent mit Credits wie „The Twilight Zone“ (Neuauflage), „The Beauty and the Beast“, „Outer Limits“ etc. – sind Bestseller; auch die DVD-Box mit der ersten Staffel der von HBO hochwertig produzierten Serie wird ein Verkaufserfolg: Das Produkt ist noch gar nicht erschienen und steht doch in den Verkaufslisten bei der deutschen Amazon-Filiale bereits ganz oben.

In den USA beginnt am 1. April die Ausstrahlung der zweiten Staffel von „Game of Thrones“, und nicht nur leidenschaftliche Anhänger fantastischer Erzählungen sehen dem mit großen Erwartungen entgegen. Ein Irrtum übrigens ist es, „Game of Thrones“ als mittelalterlichen Stoff abzulegen. Vom Mittelalter unserer Geschichte aus nämlich ging es vorwärts in Richtung Fortschritt; Wissenschaft und Aufklärung brachten Neuerungen und Veränderungen. George R. R. Martin aber erzählt von einem zivilisatorischen Rückschritt. Man kann das als Warnung auffassen.

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Wie einst Gräfin Angélique

„Die Rache der Wanderhure“ brachte Sat.1 erneut eine derart erkleckliche Quote, dass weitere Fortsetzungen wohl nicht ausbleiben werden. Da müssen nun aber weitere zugkräftige Titel her. Kein Problem, (auch) diesbezüglich kann die französische Filmreihe um die ständig in Intrigen und Abenteuer verwickelte Aristokratin Angélique (Michéle Mercier) aus den Sechzigern nützliche Inspirationen liefern. Die erste Fortsetzung war noch dürftig betitelt, nämlich „Angélique, 2. Teil“ (im Original deutlich verlockender „Merveilleuse Angélique“). Dann aber kamen „Angélique und der König“, „Unbezähmbare Angélique“ und der mit den Reizen des Orients gesättigte „Angélique und der Sultan“. Das ist es: „Die Wanderhure und der Sultan“, mit Erol Sander in der zweiten Titelrolle – da müsste doch die Zehn-Millionen-Marke zu knacken sein. Und wenn es weitergehen soll, siehe die Titel der weiteren, übrigens ebenfalls von einem Ehepaar verfassten Romane. Da ist noch einiges zu holen.