„The Code“ – Manchmal sagen Daten nur die halbe Wahrheit

In der ersten Staffel der australischen Serie „The Code“ hatten Jesse und Ned Banks einen Umweltskandal aufgedeckt. Freunde macht man sich damit nicht. In der Fortsetzung sehen sie sich massiver Willkür ausgesetzt. Und geraten in Lebensgefahr.

Keine Zeit zum Durchatmen – die Gebrüder Banks rutschen gleich in den nächsten Schlamassel. Die zweite Staffel der mehrfach preisgekrönten australischen Serie „The Code“ knüpft an, wo die erste endete. Die Enthüllungen des Journalisten Ned Banks (Dan Spielman) und die Datenräubereien des Computerpfiffikus‘ Jesse (Ashley Zukerman) sind nicht ohne Auswirkungen geblieben.

Welche Auswirkungen das sind, steht unter http://www.fr.de/kultur/netz-tv-kritik-medien/tv-kritik/the-code-manchmal-sagen-daten-nur-die-halbe-wahrheit-a-1300577

„Peaky Blinders“ – Zerschossene Träume vom bürgerlichen Dasein

Das Familienunternehmen der Shelbys ist imposant gewachsen. Begonnen hatte der roma-irische Clan mit Kleinkriminalität in Birminghams Arbeiterslums. Unter der geschickten Führung des Kriegsheimkehrers Thomas Shelbys (Cillian Murphy) erweiterten sie von 1919 an ihre Geschäftsfelder unter anderem um das Geschäft mit manipulierten Pferdewetten und zwangen konkurrierende Banden unter ihre Knute.

Birmingham gehört ihnen. Das schließt die Polizei mit ein. Sie besitzen jetzt eine reguläre Firma, unterhalten ein Standbein in London, planen die Expansion ins überseeische Boston. Zu Beginn der dritten, wiederum sechsteiligen Staffel der britischen Serie „Peaky Blinders“ residiert Thomas Shelby mit Grace Burgess (Annabelle Wallis) in einem feudalen Anwesen, das dem der Granthams aus „Downton Abbey“ in nichts nachsteht.

Bitte weiterlesen unter http://www.fr.de/kultur/netz-tv-kritik-medien/tv-kritik/peaky-blinders-gangs-of-birmingham-zerschossene-traeume-vom-buergerlichen-dasein-a-1293158

Serienqualität aus der Nachbarschaft

Die bei Arte ausgestrahlte Serie „Zimmer 108“ liefert einmal mehr den Beweis, dass in Belgien und speziell Flandern bereits seit vielen Jahren hochwertige und originelle Serien entstehen, die den internationalen Vergleich nicht scheuen müssen, sondern so manchem esoterisch-eskapistischem, lebensfernem Kokolores vor allem aus den Werkstätten der Streaming-Anbieter oder den vielen rückwärts gewandten, inhaltlich unverbindlichen und wenig wagemutigen Mehrteilern deutscher Herstellung sogar deutlich überlegen sind.

Ein Link dazu:

Eine gewagte Exposition, eine gelungene Kriminalerzählung: In der belgischen Serie „Zimmer 108“ gehört das Mordopfer zu den Protagonisten. Zwischen Diesseits und Jenseits gefangen, beteiligt es sich an den Ermittlungen. Und entdeckt mehr als nur ein Verbrechen.

Mehr unter http://www.fr.de/kultur/netz-tv-kritik-medien/tv-kritik/zimmer-108-arte-tot-unter-lebenden-a-1046718

Die Antwerpen-Connection

In Deutschland ist schon der Jubel groß, wenn ein paar tausend US-Amerikaner mal bei „Deutschland 83“ reingucken. Da verbucht die flämische Serienproduktion ganz andere Erfolge. „Professor T.“ ist nicht das vorzüglichste Produkt des kleinen belgischen Serienwunders, bietet aber einen Anlass, mal einen Blick über die Grenze zu werfen. Zumal die deutsche Adaption mit Matthias Matschke in der Titelrolle, ab heute im ZDF zu sehen, zum Teil in den Kulissen des Originals gedreht wurde. Mehr dazu unter http://www.fr-online.de/tatort-spezial/-professor-t—-zdf-die-wirklichkeit-tut-ihm-gut,20719658,35133772,view,asFirstTeaser.html

Advent

Eines Tages aber zürnte der Herr seinem Volke, das wider ihn gesündigt hatte. Da schickte er ihm zur Strafe die Vorweihnachtszeit und sprach: „Ich aber sage euch: Auf Dauer eines Mondes sollt ihr in Karawanen in die Städte ziehen, euch sputen und eilen, bis euch die Kräfte schwinden, sollt zu Hunderten eine lange Zeit vor den Palästen eurer Gefährte harren und darben, ihr sollt den Händlern willfahren und ihnen eure Silberlinge lassen, dass euch nichts bleibet als das Nötigste am Leibe. Erst am Tage der Sonnenwende soll die Plage ein Ende haben und ihr sollt euch an eure Feuer hocken und mit euren Sippen das Brot brechen und Stille wahren, bis die Sonne ihren Lauf von neuem beginnt.“

Der Wille des Herrn wurde wahr und da der Herr seinem Volk keine Gnade schenkte, blieb es so bis zum heutigen Tage.

Ein Schritt voran: #Tempel bei #ZDFneo

ken-duken-in-tempel-c-zdf

Ken Duken in der Titelrolle des Mark Tempel. Foto: ZDF

Mit eigenen Sitcoms und Tragikomödien, neudeutsch Dramedys, ist der Spartenkanal ZDFneo, teils unter dem Beifall der Kritik, bereits hervorgetreten. Mit „Tempel“ wurde nun erstmals eine Serie hergestellt, die zwischen Krimi und Drama rangiert. Heike Hempel, ZDF-Hauptredaktionsleiterin ‘Fernsehfilm/Serie II’, spricht im Pressematerial zu „Tempel“ sogar von einer „Familienserie“.

Die Produktion umfasst sechs halbstündige Episoden, ist aber kein abgeschlossener Sechsteiler, sondern birgt die Option zur – potenziell endlosen – Fortsetzung, das zentrale Merkmal serieller Melodramen, die gemeinhin Soap Operas geheißen werden. Wobei immer wieder betont werden muss, dass die Daytime Soaps der Vorabendprogramme nur eine Spielart der Soap Opera darstellen, nicht aber mit diesem Genre identisch sind.

Die halbstündige Formatierung von „Tempel“ (Produktion: Polyphon) kommt insbesondere auch der Rezeption der Mediatheken-Nutzer entgegen, vor allem jenen, die ihre Serie mobil im ‘Kurzstreckenmodus’ konsumieren.

Fortsetzung unter http://www.medienkorrespondenz.de/fernsehen/artikel/conni-lubekphilipp-leinemann-tempel-6-teilige-serie-zdfneo.html

Mit Funk und Soul gegen den Kälteeinbruch

Symbolfoto. Copyright: Harald Keller.

Wer den unwiderstehlichen Groove von Funk und und die Herzenswärme des Soul mag, ist hier richtig – Downtown Funk im Herzen der Osnabrücker Altstadt mit tanzbaren Klassikern von Earth Wind & Fire, Aretha Franklin, Commodores, Curtis Mayfield, Sister Sledge, Chaka Khan, James Brown, auch mal ein bisschen rockiger mit Titeln der Chambers Brothers, von Rick James oder von Mother’s Finest, allerlei Raritäten und Spezialitäten. Vielleicht ein Ausflug zum Afro Beat oder Latin Funk, dazu jüngere Titel von Prince, Soul II Soul, Mary J. Blige, Candy Dulfer, Bruno Mars, Pharrell Williams und mehr. DER EINTRITT IST FREI.

„The Groove, the Baaad & The Funky“
Soul- und Funk-Tanzparty mit DJ Harald Keller („My Generation“)
Termin: 26. November 2016, ab 22:00 Uhr
Eintritt: frei
Ort: „Dirty + Dancing“, Hasestraße 63/64, 49074 Osnabrück